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Category Archives: Gesundheitswesen

Automatica 2012 – Automatisierungstechnik im Dienste der Gesundheit

Gesundheitswesen, Medizinsysteme, Medizintechnik, Messen, Termine0 comments

Die „Automatica“ zeigt vom 22. bis 25. Mai in München, wie Roboter, Montageanlagen und Bildverarbeitung sowie Automatisierungskomponenten im Gesundheitsdienst tätig sind (Verzeichnis der Aussteller als Download). Im Rahmen eines Vortragsprogramms werden am 24. Mai Automatisierungsthemen in der Medizintechnik behandelt

Fortgeschrittenen Darmkrebs vor der Chemotherapie operieren? Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie

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Berlin – Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht. Diese Wissenslücke will das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) mit der kürzlich gestarteten multizentrischen, klinischen SYNCHRONOUS-Studie schließen. Weshalb derartige klinische Studien für bessere Behandlungsergebnisse in der Chirurgie unverzichtbar sind, erläutert Kongresspräsident Professor Dr. med. Markus W. Büchler auf der Eröffnungspressekonferenz des 129. Chirurgenkongresses am 24. April 2012 in Berlin. Klinische Studien und Forschung in der Chirurgie sind ein Schwerpunktthema zum Kongressauftakt.

Die SYNCHRONOUS-Studie untersucht, ob das chirurgische Entfernen des Darmtumors vor einer Chemotherapie den Krankheitsverlauf günstig beeinflusst. Sie schließt Patienten mit fortgeschrittenem, unheilbarem Darmkrebs im Stadium IV ein, deren Darmgeschwulst bisher keine lokalen Komplikationen, wie etwa Darmverschluss oder Blutungen, verursacht. Unbehandelt beträgt die Lebenserwartung dieser Patienten im Schnitt zwölf Monate, mit einer medikamentösen Chemotherapie etwa 24 Monate. Es gibt Hinweise auf einen positiven Effekt, wenn der Tumor vor der Chemotherapie entfernt wird. Demgegenüber steht das Risiko von OP-Komplikationen. Außerdem verzögert sich durch den Eingriff der Beginn der Chemotherapie. An der Versorgungsstudie nehmen 80 Kliniken in ganz Deutschland teil. Die Patienten werden nach dem Zufallsprinzip einer der beiden Behandlungsgruppen zugeteilt. „Diese `Randomisierung´ ist notwendig, um eine möglichst hohe wissenschaftliche Aussagekraft der Studie zu garantieren“, so Professor. Dr. med. Jürgen Weitz, Studienleiter und leitender Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Sie sei nur deshalb ethisch vertretbar, weil Ärzte keine Daten darüber hätten, welche Behandlungsstrategie wirksamer sei. Den Patienten der Gruppe I wird vor der Chemotherapie der Darmtumor entfernt, die Patienten der Gruppe II erhalten sofort die Chemotherapie. Die Patienten werden drei Jahre lang betreut und regelmäßig zu ihrem Gesundheitszustand und ihrer Lebensqualität befragt.

Mit ihrer Teilnahme an der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten SYNCHRONOUS-Studie tragen die Patienten dazu bei, die Behandlung von Darmkrebspatienten zukünftig zu verbessern. „Therapieentscheidungen müssen auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen beruhen“, fordert Professor Büchler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). „Die Fachrichtung des erstdiagnostizierenden Arztes darf nicht ausschlaggebend für die Weiterbehandlung sein nach dem Motto: Ist er Onkologe, erhält der Patient eine Chemotherapie, ist er Chirurg, wird zunächst operiert“, ergänzt Professor Weitz.

Die DGCH gründete deshalb im Jahr 2003 das Studienzentrum SDGC, das nach den Prinzipien der Good Clinical Practice (GCP) systematisch wichtige Versorgungsfragen aus dem chirurgischen Alltag wie OP-Techniken und Behandlungsstrategien untersucht. „Ohne versorgungsnahe Forschung gibt es keine evidenzbasierte Medizin und ohne sie keinen medizinischen Fortschritt“, fasst Privatdozent Dr. med. Markus Diener, Leiter des SDGC, zusammen. Leider sind Versorgungsstudien Mangelware in der Chirurgie. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Aufwand einer klinischen Studie ist immens. „Sechs bis zehn Jahre konzentrierte Arbeit stecken in einer einzigen Studie – und sie kann mehrere Millionen Euro kosten“, so Diener. Die Finanzierung dieser Forschung ist bisher nicht geregelt. Darüber hinaus mangelt es an Forschern. Das liegt daran, dass Veröffentlichungen, die Eintrittskarte für eine wissenschaftliche Karriere, viel leichter im Labor als mit klinischen Studien zu erzielen sind.

 

Im Rahmen des Thementages „Forschung und Studien“ finden auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zahlreiche Vortragssitzungen zum Thema statt. Darin präsentieren Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsvorhaben oder informieren über Drittmitteleinwerbung sowie Planung und Durchführung klinischer Studien.

Informationen zur SYNCHRONOUS-Studie finden Sie auf der Webseite www.synchronous-trial.de.

Literatur:

Markus W. Büchler, Markus K. Diener, Jürgen Weitz: Scientific evaluation of modern clinical research: we need a new currency! Langenbecks Arch Surg (2011) 396:937–939, DOI 10.1007/s00423-011-0842-3

Rahbari NN, Lordick F, Fink C, Bork U, Stange A, Jager D, Luntz SP, Englert S, Rossion I, Koch M, Buchler MW, Kieser M, Weitz J. Resection of the primary tumor versus no resection prior to systemic therapy in patients with colon cancer and synchronous unresectable metastases (UICC stage IV): SYNCHRONOUS – A randomized controlled multicentre trial (ISRCTN30964555). BMC Cancer. 2012 Apr 5;12(1):142

Terminhinweise:

Thementag „Forschung und Studien“ im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)

24. April 2012, ICC Berlin

MedTech-Fortschritt gemeinsam koordinieren statt blockieren

Allgemein, Consulting Trends, Gesundheitswesen, Medizinsysteme, Medizintechnik0 comments

BVMed legt Jahresbericht 2011/12 vor: „MedTech-Fortschritt gemeinsam koordinieren statt blockieren“

Berlin. Eine bessere Koordination und Förderung des medizintechnischen Fortschritts fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, in seinem neuen Jahresbericht, der zur Mitgliederversammlung in Berlin vorgelegt wurde. „Die übergreifende und koordinierte Zusammenarbeit der Ministerien muss weiter vorangetrieben werden. In enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Ärzten haben wir dann die Chance, Hemmnisse zu identifizieren und zum Wohl der Patienten zu beseitigen“, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan in seinem Vorwort zum Jahresbericht. Gemeinsames Ziel sei es, dass der Zugang der Patienten zu medizintechnischen Innovationen weiter schnell und flexibel ermöglicht wird. Der neue BVMed-Jahresbericht ist in deutscher und englischer Sprache erschienen und ist unter www.bvmed.de (Publikationen) erhältlich.
Medizinprodukte werden im Zusammenspiel mit den ärztlichen Anwendern entwickelt. Diese enge Zusammenarbeit war in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Garant für einen enormen medizintechnischen Fortschritt, der Leben rettet und die Lebensqualität der Menschen verbessert, betont der BVMed-Jahresbericht. „Eine qualitativ hochwertige, sichere und notwendige Patientenversorgung muss Vorrang vor reinen finanziellen Interessen der Kostenträger haben. Bei neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit innovativen Medizintechnologien muss auf eine sachgerechte und zeitlich akzeptable Nutzenbewertung geachtet werden. Der richtige Weg ist, gemeinsam mit den Ärzten und den Krankenkassen an einer weiteren Optimierung der Versorgungsqualität zu arbeiten“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Medizintechnologien sind eine Wachstumsbranche, die über 170.000 Menschen in Deutschland beschäftigen und eine Exportquote von über 65 Prozent aufweisen. Und die Branche ist sehr innovativ: Im Durchschnitt investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Der BVMed-Jahresbericht 2011/12 enthält neben einem Marktüberblick der MedTech-Branche umfassende Informationen rund um die Entwicklungen und Trends der Medizintechnologie. Weiterhin werden Neuigkeiten und Arbeitsweisen der BVMed-Referate Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Homecare, Medizinprodukterecht, Verbraucherschutz und Kommunikation vorgestellt. Zusätzlich werden Informationen zu der inhaltlichen Arbeit der über 50 BVMed-Arbeitsgremien gegeben.

Der 24-seitige Jahresbericht kann kostenlos beim BVMed angefordert oder im unter www.bvmed.de (Publikationen) heruntergeladen werden.

Downloads:
BVMed Jahresbericht 2011/12: https://www.bvmed.de/download.php?58491
BVMed Annual Report 2011/12: https://www.bvmed.de/download.php?58492

Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin 2012: Neueste Erkenntnisse zu Stammzellforschung und Bluthochdruck

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Stuttgart – Die Deutsch-Rumänische Akademie verleiht den mit 8000 Euro dotierten Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin dieses Jahr an zwei Mediziner: Dr. med Sebastian Arnold vom Universitätsklinikum Freiburg hat einen Schlüsselfaktor identifiziert, um Herzmuskelzellen aus Stammzellen zu gewinnen. Vor allem die frühen Schritte der Entwicklung wurden bisher nur unzureichend verstanden. Dr. med. Philip Wenzel von der Medizinischen Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhält den Preis für seine Forschung zur Entstehung von Bluthochdruck und den daraus folgenden Therapieempfehlungen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) in Wiesbaden statt.

Bei einem Herzinfarkt oder einer Herzmuskelentzündung gehen Teile des Herzmuskels zugrunde. Das menschliche Herz könne sich nur sehr unzureichend aus sich selbst heraus regenerieren, erklärt Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vorsitzender der Jury des Paul-Schölmerich-Preises. Bei einem 25-jährigen Menschen ohne vorliegende Herzerkrankung erneuern sich etwa 1,5 Prozent der Herzmuskelzellen jährlich, beim 75-Jährigen nur noch 0,45 Prozent. „Eine Zelltherapie mit aus Stammzellen gewonnenen Herzmuskelzellen könnte zerstörtes Herzmuskelgewebe wieder aufbauen“, so Meinertz. Allerdings ist es Forschern bisher nicht gelungen, Kardiomyozyten effizient aus Stammzellen zu erzeugen.

„In der ausgezeichneten Arbeit aus Nature Cell Biology ist es dem Team um Dr. Arnold erstmals gelungen, diese Differenzierung zu verbessern“, begründet die Jury der Deutsch-Rumänischen Akademie ihre Wahl. Die Forscher entdeckten ein Eiweiß, dass embryonale Stammzellen benötigt, um das Kardiomyozyten-spezifische Programm zu aktivieren. Es handelt sich um den sogenannten Transkriptionsfaktor Eomesodermin.

Gleichwertig zeichnet die Jury eine zweite Publikation aus der Zeitschrift „Circulation“ mit dem Paul Schölmerich Preis aus. Die Forscher um Dr. Wenzel untersuchten, wie das Hormon Angiotensin II abgeschwächt und auf diese Weise Gefäßveränderungen und Bluthochdruck vermindert werden können. Denn Angiotensin II verursacht Entzündungen der Gefäßwand über Abwehrzellen und vermittelt so zeitweise Bluthochdruck. Indem die Forscher bestimmte Zellen des Immunsystems vernichteten, gelang es ihnen auch, die Wirkung von Angiotensin II dramatisch abzuschwächen. Bluthochdruck und gefährliche Gefäßveränderungen nahmen folglich ab. Die Ergebnisse bestätigen sehr eindeutig die Therapie mit ACE-Hemmern und AR-Blockern, stellen die Juroren fest.

Die Deutsch-Rumänische Akademie verleiht den Preis zum sechsten Mal. Damit verbunden sind jeweils 4000 Euro für die beiden Erstplatzierten. Außerdem würdigt die Jury die 2. und 3. bewertete Arbeit mit je einem Diplom und je 1000 Euro als entsprechende Nominierung. Mitglieder der Deutsch-Rumänischen Akademie sind 112 Professoren und andere Wissenschaftler von sechs Universitäten in Deutschland und sechs Universitäten in Rumänien. Dieses internationale Forum für Wissenschaften, Ethik, Theologie, Literatur und Kunst hat als wichtiges Ziel die Wiederbelebung, Entwicklung und Bündelung der traditionellen akademischen Verbindungen zwischen Deutschland und Rumänien. Die Preisverleihung findet auf dem 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) am 17. April 2012 um 15.50 Uhr in Halle 8 der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt.

2. Platz

Dr. med. Thomas Helbing
Abteilung Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Freiburg
Arbeit: „BMPER als Modulator der endothelialen Inflammation“(publiziert 2011 in „Blood“)

Sebastian Szardien
Assistentzarzt, Abteilug Kardiologie der Kerckhof-Klinik Bad Nauheim (Univ. Giessen) Arbeit: „Effekte von Granulocyten-Kolonie-stimulierende Faktor bei kardialer Hypertrophie“ (publiziert 2011 in European Heart Journal)

3. Platz

Dr. Andrea Olivia Ciobanu
Dozentin für Kardiologie der Universität für Medizin Carol Davila Bukarest, Abteilung für Kardiologie des Universitären Notfallkrankenhauses Bukarest
Arbeit:Rückbildung der linksventrikulären Dysfunktion durch antihypetensive Therapie mit verschiedenen Betarezeptorenblockern. (publiziert 2011 in Journal of Hypertension)

Digitale Chirurgie: Computer unterstützt Chirurgen bei Krebsoperationen im Gesichtsbereich

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Berlin – Die Wiederherstellung des Gesichtsschädels nach Krebsoperationen stellt sehr hohe Anforderungen an den Chirurgen. Er muss den Tumor restlos entfernen, dabei aber ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis anstreben. Die Einbeziehung von Computern und Bildsoftware bei der Planung und Durchführung der Operation hat die Ergebnisse deutlich verbessert, so ein Experte im Vorfeld des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Auf einer Pressekonferenz berichtet der Chirurg darüber, wie neuartige dreidimensionale Bildinformationen dabei unterstützen, fehlende Gesichtsanteile möglichst originalgetreu wiederherzustellen und beim Operieren zielgenau zu navigieren.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen müssen bei Krebsoperationen manchmal den Unterkiefer oder weite Teile des Oberkiefers und bisweilen des Gesichtes entfernen. Die Knochendefekte können heute zwar durch Transplantate aus Wadenbein, Schlüsselbein oder Darmkamm vollständig ersetzt werden. Die Patienten können später sogar mit Zahnimplantaten versorgt werden. „Um ein kosmetisch gutes Ergebnis zu erzielen, ist jedoch eine millimetergenaue Planung erforderlich“, erläutert Professor Dr. med. Dr. dent. Nils-Claudius Gellrich, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Um die Lage und Größe des Tumors zu bestimmen, stehen uns dreidimensionale Bildinformationen aus unterschiedlichen Geräten wie Gesichtsscanner, Computertomografie, Volumentomografie und Kernspintomografie zur Verfügung“, sagt der Chirurg: „Die Informationen zusammenzuführen und einen exakten Operationsplan zu entwerfen, war jedoch bisher sehr aufwendig.“

 

Eine neue Software erleichtert den Chirurgen jetzt die Planungsarbeit erheblich. Sie können nicht nur auf dem Monitor sehen, welche Bereiche des Gesichtsschädels sie entfernen müssen. Markierungspunkte, etwa auf einer zahngetragenen Schiene, erleichtern auch während der Operation die Orientierung. „Die Software hilft uns, den Tumor mit dem nötigen Sicherheitsabstand, einer Schicht gesunden Gewebes, zu entfernen, ohne zu viel gesundes Gewebe opfern zu müssen“, sagt Professor Gellrich, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). Auch das Transplantat, das den Defekt später füllen soll, könne exakt vor oder während der Operation angepasst werden. Beides wirke sich unmittelbar auf die spätere Gesichtsform des Patienten aus, die deutlich originalgetreuer gelinge. „Für unsere Krebspatienten bedeutet dies einen wesentlichen Gewinn an Lebensqualität“, betont der Experte. Zudem ist erstmals die digitale Weitergabe von Bildinformationen vom Chirurgen an weiterbehandelnde Ärzte, zum Beispiel Strahlentherapeuten oder Onkologen, möglich.

 

Die Chirurgen nutzen die Software auch bei der Behandlung des Morbus Basedow. Bei dieser Autoimmunerkrankung der Schilddrüse kommt es häufig zu einer massiven Gewebevermehrung in der Augenhöhle, die die Augen deutlich nach vorne verdrängt. Wenn Medikamente diesen Exophthalmus nicht verkleinern, kann eine Operation erforderlich werden. „Um den Raum hinter dem Augapfel sicher zu erreichen und eine gezielte Volumenentlastung des Augenhöhleninhaltes zu gewährleisten, müssen wir Augenhöhlenwände entfernen“, erklärt Professor Gellrich: „Die Software hilft uns hier, den besten Weg zu finden und Verletzungen und Fehlpositionen des Auges zu vermeiden.“ Über heutige und zukünftige Möglichkeiten in der computerassistierten Chirurgie informiert Professor Gellrich auf einer Pressekonferenz am 25.4.2012 im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) in Berlin.

 

Bei Veröffentlichung Beleg erbeten.

 

Literatur:

Rana M, Essig H, Eckardt AM, Tavassol F, Ruecker M, Schramm A, Gellrich NC.
Advances and innovations in computer-assisted head and neck oncologic surgery.

J Craniofac Surg. 2012 Jan;23(1):272-8.

 

 

 

Terminhinweise:

 

129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), 24. bis 27. April 2012, ICC Berlin

www.chirurgie2012.de

 

Kongress-Pressekonferenz: Chirurgie in Partnerschaft

Mittwoch, 25. April 2012, 11.30 bis 12.30 Uhr

Raum 42, ICC – Internationales Congress Centrum Berlin, Messegelände – Eingang: Kleiner Stern

Eines der Themen:

Digitalisierung der Chirurgie

Neue Möglichkeiten in der Implantat- und Gewebsversorgung im Gesicht durch 3-D

Professor Dr. med. Dr. dent. Nils-Claudius Gellrich

Kongresssitzungen zum Thema:

 

Plastische Rekonstruktion von Schädeldefekten

Mittwoch, 25. April 2012, 10.30 bis 12.00 Uhr

Salon 11/12, ICC Berlin

 

Profilplastik

Mittwoch, 25. April 2012, 14.30 bis 16.00 Uhr

Salon 11/12, ICC Berlin

 

Thementage

 

Forschung und Studien
Dienstag, 24. April 2012, 16.30 bis 17.30 Uhr, ICC-Lounge, ICC Berlin

Chirurgie in Partnerschaft
Mittwoch, 25. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, ICC-Lounge, ICC Berlin
Perioperative und Intensivmedizin
Donnerstag, 26. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, Saal 7, ICC Berlin
Organisation und Management
Freitag, 27. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, Saal 7, ICC Berlin

DGOOC fordert sachlichen Diskurs zu Metall-Metall-Endoprothesen

Ethik in der Wirtschaft, Gesundheitswesen, Medizinsysteme, Medizintechnik0 comments

Berlin – Der Hüftgelenkverschleiß kann heute durch eine Endoprothese so erfolgreich behandelt werden, dass der künstliche Hüftgelenkersatz als die „Operation des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wurde. Mit der stetigen Einführung neuer Technologien gibt es allerdings immer wieder Prothesen, die die hohen Ansprüche an die dauerhafte Haltbarkeit nicht befriedigen können. Hierzu gehören einige Modelle, bei denen sowohl der künstliche Hüftkopf als auch die Hüftpfanne aus Metall bestehen („Metall-on-Metall“). Eines war bereits 2010 vom Markt genommen worden, weil es durch eine erhöhte Lockerungsrate auffiel und durch einen vermehrten Metallabrieb zur bedenklichen („giftigen“) Schwermetallanhäufung im Körper geführt hatte. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) lehnt jedoch eine grundsätzliche Verurteilung von Metall-Prothesen ab.

Die DGOOC warnt davor, dass die zahlreichen Pressemitteilungen – auch in Deutschland – eine Verunsicherung von Hüftendoprothesenträgern verursachen. Diese kennen in den meisten Fällen weder ihren Prothesentyp noch können die zu dieser Problematik vorliegenden Erkenntnisse interpretieren. Verunsichert sind auch diejenigen, bei denen eine Endoprothesenoperation ansteht.

Die DGOOC erklärt in diesem Zusammenhang, dass Metall-Metall-Paarungen beim künstlichen Hüftgelenkersatz seit Jahrzehnten und meist erfolgreich eingesetzt werden. Die britische Medicines and Healthcare-Product Regulatory Agency (MHRA) schreibt hierzu aktuell, dass „die große Mehrzahl von Patienten mit Metall-Metall-Paarungen des Hüftgelenkes über gut funktionierende Gelenke verfügt und wohl nur ein geringes Risiko hinsichtlich sich entwickelnder Probleme bestünde“.

Eine kleine Anzahl von Patienten könnte allerdings Weichteilveränderungen als Reaktion auf die Abriebprodukte bei Metall-Metall-Paarungen entwickeln. Ein vermehrter Abrieb kann vor allem bei den so genannten „Großkopf-Prothesen“ (> 36 mm Kopfdurchmesser) entstehen, die entweder als Totalprothesen (Metallkopf mit Prothesenstiel) oder „Oberflächenersatz“ eingebaut wurden. Der Anteil der mit diesen Prothesen versorgten Patienten ist in Deutschland niedrig (ca. 5%).

Wie verschiedene Endoprothesenregister zeigen, verhalten sich die zur Verfügung stehenden Prothesenmodelle hinsichtlich des Abriebs und der Lockerungsrate unterschiedlich. Bei Beschwerden im Bereich des operierten Hüftgelenkes sollte der Patient seinen betreuenden Orthopäden oder die Klinik seiner Operation aufsuchen und um Auskunft und gegebenenfalls weitere Empfehlung bitten.

Abermals zeigt sich, wie dringend die Einführung des von der DGOOC auf den Weg gebrachten Endoprothesenregisters (EPRD) ist, um Komplikationen frühzeitig erkennen und ihnen wirksam begegnen zu können.

Zur Stellungnahme der DGOOC

Diakonie unterstützt Bündnis für gute Pflege

Diakonie, Gesundheitswesen, Karriere0 comments

Berlin, 9. März 2012 Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich die
Initiative „Bündnis für gute Pflege“ und teilt die Positionen und Forderungen
des Bündnisses. „Die Diakonie hat ein großes Interesse, sich gemeinsam mit allen
Sozialpartnern für eine würdevolle Pflege zu engagieren und sich für gute
Arbeits- und Rahmenbedingungen einzusetzen“, erklärt Maria Loheide,
sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes am Freitag in Berlin.

Hilfe- und pflegebedürftige Menschen bräuchten eine starke Lobby, die ihre
Interessen gegenüber der Politik vertrete. Auch die Denkschrift der
Evangelischen Kirche in Deutschland zur Gesundheit mit dem Titel „Und unseren
kranken Nachbarn auch!“ sehe diese Notwendigkeiten.

Die Diakonie setze sich schon lange für die Verbesserung und Weiterentwicklung
der Pflege ein. „Leider ist ein Bündnis aller Verbände der Wohlfahrtspflege und
aller Sozialpartner zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen“, sagt Loheide. „Das
bedauern wir insbesondere als federführender Verband der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.“

G-BA-Entscheid: Blutzucker-Screening auf Schwangerschaftsdiabetes wird Kassenleistung

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Berlin – Bei fast vier Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland stellen Ärzte die Diagnose Gestationsdiabetes. 2010 waren rund 24000 Frauen betroffen. Für das Kind können die hohen Blutzuckerwerte der Mutter langfristige Folgen haben: es läuft Gefahr, selbst übergewichtig zu werden und an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und andere Fachgesellschaften fordern seit langem Reihenuntersuchungen auf Gestationsdiabetes (GDM) mittels Blutzuckerbelastungstest. Am 3. März 2012 ist das Screening nun auf Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) verbindlich in die Mutterschaftsrichtlinien als Kassenleistung aufgenommen worden. Die DDG und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Entscheidung.

Da Frauen in Deutschland heute später gebären und auch mehr wiegen als Schwangere in früheren Zeiten, steigt die Zahl der Fälle von Gestationsdiabetes stetig. Für werdende Mütter erhöht Schwangerschaftsdiabetes das Risiko, Bluthochdruck, Harnwegsinfekte oder Schwangerschaftsvergiftungen zu erleiden. Darüber hinaus haben sie häufiger Frühgeburten. Sie gebären übermäßig große Babys, die häufiger über einen Kaiserschnitt zur Welt kommen müssen. Mitunter leiden die Babys unter einem Atemnotsyndrom, Unterzuckerungen oder Trinkschwäche. „Eine angemessene Behandlung mildert nachweislich die Folgen eines Gestationsdiabetes für Mutter und Kind“, sagt Dr. med. Helmut Kleinwechter, Sprecher der Leitlinien-Expertengruppe Diabetes und Schwangerschaft der DDG aus Kiel. Zudem haben die Mütter ein sehr hohes Risiko, einen manifesten Diabetes mellitus zu entwickeln: Innerhalb von zehn Jahren nach der Geburt erkranken bis zu 60 Prozent an Diabetes mellitus Typ 2.

Doch Schwangerschaftsdiabetes wurde bisher in Deutschland zu häufig nicht erkannt und daher auch nicht behandelt. Die Ursache hierfür sieht die DDG darin, dass ein Blutzucker-Suchtest bis vor kurzem in den Mutterschaftsrichtlinien nicht verbindlich festgeschrieben war. Bis zum 3. März 2012 wurde Schwangeren lediglich ein Urinzucker-Streifentest alle vier Wochen angeboten. Den Blutzucker-Suchtest konnten sie nur als Selbstzahlerleistung in Anspruch nehmen. „Die DDG kritisiert dies seit mehr als 20 Jahren“, betont Professor Dr. med. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG aus Tübingen. Umso mehr begrüße sie die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen, zukünftig allen Schwangeren den Suchtest mit 50 Gramm Glukose und bei erhöhten Werten eine weitere Diagnostik und Therapie als Kassenleistunganzubieten. Danach haben Frauen zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche ab sofort Anspruch auf eine Blutzucker-gestützte Früherkennung eines Gestationsdiabetes. Werdende Mütter, bei denen Gestationsdiabetesfestgestellt wird, sollten während und nach der Schwangerschaft ärztlich betreut werden, empfehlen die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetes DE – Deutsche-Diabetes-Hilfe.

Durchstarten als Medizinerin: Neue Zeitschrift „XX“ gibt Ärztinnen Tipps für Beruf und Familie

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Stuttgart – 43 Prozent der insgesamt 439 000 in Deutschland tätigen Ärzte sind weiblich. Seit einigen Jahren beantragen mehr Frauen die ärztliche Zulassung als Männer. Trotzdem verdienen sie hierzulande im Schnitt bis zu neun Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen und haben über alle medizinischen Fächer hinweg geringere Chancen auf höhere Positionen. Auch Karriere und Kind sind weiterhin schwierig zu vereinen. Was Frauen in der Medizin interessiert, unterstützt und vorwärts bringt, macht der Stuttgarter Georg Thieme Verlag jetzt regelmäßig zum Thema. Das Magazin „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“ erscheint ab sofort fünfmal im Jahr und stellt unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fragen zur Karriereplanung und Erkenntnisse aus der Gendermedizin in den Mittelpunkt. In einem begleitenden Blog berichten zwei Ärztinnen regelmäßig über ihre Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag.

„Gehalt nach Geschlecht“ ist das Topthema der ersten Ausgabe von „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“. Leserinnen erfahren darin in mehreren Fachbeiträgen Fakten zu den geschlechtsspezifischen Lohnunterschieden und deren Ursachen. Außerdem bekommen sie Tipps für Gehaltsverhandlungen. Personalexpertinnen informieren darüber, was Frauen für eine Führungsposition in der Klinik stärkt. In jeder Ausgabe von „XX“ finden Ärztinnen Beiträge, wie sie sich beruflich weiterentwickeln und ihre Karriere planen können. Erfahrungsberichte aus „Familie und Beruf“ zeigen, welche Modelle Ärztinnen das Familienleben erleichtern könnten oder wie eine Karriere beider Partner gut gelingt. In den Rubriken „Geld“ und „Karriere“ informiert „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“ über Themen wie die eigene Praxisgründung oder welche Verdienstmöglichkeiten welche Klinik bietet.

 

Doch es geht nicht nur um die Anliegen der Ärztinnen im Beruf, auch medizinische Fragen werden thematisiert: Die Rubrik „Genderperspektiven“ zeigt neueste Erkenntnisse aus der Gendermedizin. Wenn Frauen krank werden, haben sie häufig nicht nur andere Symptome, wie etwa beim Herzinfarkt, sie sprechen auch anders als Männer auf Medikamente oder Therapien an. Das muss in Diagnostik und Therapie stärker als bislang berücksichtigt werden. Beiträge zum Thema „Gesund bleiben“, „Recht und Politik“ und ein Ärztinnen-Portrait runden jede Ausgabe ab.

 

Als Herausgeberinnen konnte Thieme für die neue Zeitschrift erfolgreiche Frauen aus der Medizin gewinnen: Dr. med. Astrid Bühren ist seit 1993 als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Murnau tätig und ist Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. Dr. med. Anja Haas ist seit 2009 Fachärztin für Innere Medizin am Klinikum Ludwigsburg. Professor Dr. med. Doris Henne-Bruns leitet seit 2001 die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Ulm. Professor Dr. med. Marion Kiechle führt seit 2000 die Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Dr. med. Sandra Lipovac ist seit 2009 Oberärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg.

 

„XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin richtet sich an alle Ärztinnen, die verantwortungsvolle Positionen in Klinik, Praxis oder Forschung anstreben und Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren möchten. „Sachlich, ideologiefrei und lösungsorientiert wollen wir mit relevanten Informationen Impulse geben, damit Ärztinnen ihre Wünsche und Bedürfnisse leichter umsetzten können“, erklärt Sybille Rettenmaier, die bei Thieme gemeinsam mit den Herausgeberinnen und einem Redaktionsteam das Magazin entwickelt hat. „Mit der Zeitschrift „XX“ greifen wir erstmals unmittelbar die Anliegen von Frauen in der Medizin auf. Das ist überfällig.“ Eine Befragung, die Thieme vor dem Start der Zeitschrift unter Medizinerinnen durchgeführt hat, ergab: Über ein Drittel der in Deutschland tätigen Ärztinnen sind unzufrieden mit der Mitbestimmung, ihren Entwicklungschancen am Arbeitsplatz und ihrem Einkommen. Fast jede dritte Ärztin hat den Eindruck, dass sie aufgrund der Situation bei ihrem Arbeitgeber beruflich nicht so erfolgreich sein kann, wie sie es gerne möchte.

 

Erfahrungen gemeinsam teilen, Informationen austauschen und netzwerken um vorwärts zu kommen – begleitend zum gedruckten Heft gibt es eine Online-Plattform unter www.thieme.de/XX. In zwei Blogs berichten dort zwei Ärztinnen aus ihrem jeweiligen Berufsalltag als werdende Mutter und berufstätige Mutter zwischen Visite und Kindertagesstätte. Zum Start des neuen Heftes diskutieren Medizinerinnen am 10. März 2012 in München mit den Herausgeberinnen im Rahmen einer Podiumsdiskussion „Frauen in der Medizin“ über Wege, die Vereinbarkeit von Familie und Karriere zu verbessern.

 

Die neue Zeitschrift „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“ erscheint ab sofort mit fünf Ausgaben im Jahr. Das Jahresabonnement beträgt 99 Euro zzgl. Versandkosten. Interessierte erreichen den Abonnenten-Service unter 0711 8931-321 (Fax -422) oder per E-Mail: aboservice@thieme.de. Ansprechpartner für Anzeigenanfragen ist Andreas Schweiger, Thieme Media, Pharmedia GmbH, Tel. 0711 8931-245/Fax -624, Andreas.Schweiger@thieme.de.

 

Literatur:

A. Bühren, A. Tschörtner 2011: Ich bin Ärztin. Studie zur Arbeitssituation und Zufriedenheit von Frauen in der Medizin.(Georg Thieme Verlag)

Live-Präsentation von CAM-Lösungen für die Medizintechnik

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Ein wichtiger Bestandteil der Roadshow „Medizintechnik für Metallzerspaner“ sind Live-Vorführungen. Sie zeigen den Teilnehmern in der Praxis, was zuvor in Vorträgen erörtert wurde. Mit dabei ist auch die Open Mind Technologies AG mit der CAM-Software Hypermill.

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