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Automatica 2012 – Automatisierungstechnik im Dienste der Gesundheit

Gesundheitswesen, Medizinsysteme, Medizintechnik, Messen, Termine0 comments

Die „Automatica“ zeigt vom 22. bis 25. Mai in München, wie Roboter, Montageanlagen und Bildverarbeitung sowie Automatisierungskomponenten im Gesundheitsdienst tätig sind (Verzeichnis der Aussteller als Download). Im Rahmen eines Vortragsprogramms werden am 24. Mai Automatisierungsthemen in der Medizintechnik behandelt

Fortgeschrittenen Darmkrebs vor der Chemotherapie operieren? Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie

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Berlin – Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht. Diese Wissenslücke will das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) mit der kürzlich gestarteten multizentrischen, klinischen SYNCHRONOUS-Studie schließen. Weshalb derartige klinische Studien für bessere Behandlungsergebnisse in der Chirurgie unverzichtbar sind, erläutert Kongresspräsident Professor Dr. med. Markus W. Büchler auf der Eröffnungspressekonferenz des 129. Chirurgenkongresses am 24. April 2012 in Berlin. Klinische Studien und Forschung in der Chirurgie sind ein Schwerpunktthema zum Kongressauftakt.

Die SYNCHRONOUS-Studie untersucht, ob das chirurgische Entfernen des Darmtumors vor einer Chemotherapie den Krankheitsverlauf günstig beeinflusst. Sie schließt Patienten mit fortgeschrittenem, unheilbarem Darmkrebs im Stadium IV ein, deren Darmgeschwulst bisher keine lokalen Komplikationen, wie etwa Darmverschluss oder Blutungen, verursacht. Unbehandelt beträgt die Lebenserwartung dieser Patienten im Schnitt zwölf Monate, mit einer medikamentösen Chemotherapie etwa 24 Monate. Es gibt Hinweise auf einen positiven Effekt, wenn der Tumor vor der Chemotherapie entfernt wird. Demgegenüber steht das Risiko von OP-Komplikationen. Außerdem verzögert sich durch den Eingriff der Beginn der Chemotherapie. An der Versorgungsstudie nehmen 80 Kliniken in ganz Deutschland teil. Die Patienten werden nach dem Zufallsprinzip einer der beiden Behandlungsgruppen zugeteilt. „Diese `Randomisierung´ ist notwendig, um eine möglichst hohe wissenschaftliche Aussagekraft der Studie zu garantieren“, so Professor. Dr. med. Jürgen Weitz, Studienleiter und leitender Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Sie sei nur deshalb ethisch vertretbar, weil Ärzte keine Daten darüber hätten, welche Behandlungsstrategie wirksamer sei. Den Patienten der Gruppe I wird vor der Chemotherapie der Darmtumor entfernt, die Patienten der Gruppe II erhalten sofort die Chemotherapie. Die Patienten werden drei Jahre lang betreut und regelmäßig zu ihrem Gesundheitszustand und ihrer Lebensqualität befragt.

Mit ihrer Teilnahme an der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten SYNCHRONOUS-Studie tragen die Patienten dazu bei, die Behandlung von Darmkrebspatienten zukünftig zu verbessern. „Therapieentscheidungen müssen auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen beruhen“, fordert Professor Büchler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). „Die Fachrichtung des erstdiagnostizierenden Arztes darf nicht ausschlaggebend für die Weiterbehandlung sein nach dem Motto: Ist er Onkologe, erhält der Patient eine Chemotherapie, ist er Chirurg, wird zunächst operiert“, ergänzt Professor Weitz.

Die DGCH gründete deshalb im Jahr 2003 das Studienzentrum SDGC, das nach den Prinzipien der Good Clinical Practice (GCP) systematisch wichtige Versorgungsfragen aus dem chirurgischen Alltag wie OP-Techniken und Behandlungsstrategien untersucht. „Ohne versorgungsnahe Forschung gibt es keine evidenzbasierte Medizin und ohne sie keinen medizinischen Fortschritt“, fasst Privatdozent Dr. med. Markus Diener, Leiter des SDGC, zusammen. Leider sind Versorgungsstudien Mangelware in der Chirurgie. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Aufwand einer klinischen Studie ist immens. „Sechs bis zehn Jahre konzentrierte Arbeit stecken in einer einzigen Studie – und sie kann mehrere Millionen Euro kosten“, so Diener. Die Finanzierung dieser Forschung ist bisher nicht geregelt. Darüber hinaus mangelt es an Forschern. Das liegt daran, dass Veröffentlichungen, die Eintrittskarte für eine wissenschaftliche Karriere, viel leichter im Labor als mit klinischen Studien zu erzielen sind.

 

Im Rahmen des Thementages „Forschung und Studien“ finden auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zahlreiche Vortragssitzungen zum Thema statt. Darin präsentieren Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsvorhaben oder informieren über Drittmitteleinwerbung sowie Planung und Durchführung klinischer Studien.

Informationen zur SYNCHRONOUS-Studie finden Sie auf der Webseite www.synchronous-trial.de.

Literatur:

Markus W. Büchler, Markus K. Diener, Jürgen Weitz: Scientific evaluation of modern clinical research: we need a new currency! Langenbecks Arch Surg (2011) 396:937–939, DOI 10.1007/s00423-011-0842-3

Rahbari NN, Lordick F, Fink C, Bork U, Stange A, Jager D, Luntz SP, Englert S, Rossion I, Koch M, Buchler MW, Kieser M, Weitz J. Resection of the primary tumor versus no resection prior to systemic therapy in patients with colon cancer and synchronous unresectable metastases (UICC stage IV): SYNCHRONOUS – A randomized controlled multicentre trial (ISRCTN30964555). BMC Cancer. 2012 Apr 5;12(1):142

Terminhinweise:

Thementag „Forschung und Studien“ im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)

24. April 2012, ICC Berlin

8. MedTech-Kommunikationskongress zu Risikokommunikation, Markenbildung und Social Media am 5. Juni 2012 in Köln

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Berlin/Köln. Krisen- und Risikokommunikation, die Chancen von Social Media für die Unternehmenskommunikation sowie Markenkommunikation und Branding sind die Schwerpunktthemen des 8. Kommunikationskongresses Medizintechnologie von MedInform am 5. Juni 2012 in Köln. Unter dem Motto „MedTech-Kommunikation im Wandel: Baustellen. Hürden. Lösungsansätze.“ wird außerdem ein neues eLearning-Tool zum Heilmittelwerbegesetz (HWG) vorgestellt, um den Unternehmen Hilfestellungen für die Praxis zu geben, was bei der Werbung und Kommunikation mit Medizinprodukten erlaubt ist. MedInform ist der Informations- und Seminar-Service des BVMed. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de (Veranstaltungen).
Medizinprodukte stehen mehr und mehr im Blickfeld von Politik und Öffentlichkeit. Gleichzeitig wächst die Erwartungshaltung der Patienten. Das erfordert eine gute und kontinuierliche Kommunikation der MedTech-Unternehmen mit den verschiedenen Zielgruppen. Kommunikation und Marketing befinden sich dabei aufgrund der digitalen Revolution und sozialer Netzwerke in einem tiefgreifenden Wandel. Erforderlich ist eine strategische Herangehensweise. Die verschiedenen Informationskanäle müssen zielgruppenspezifisch genutzt werden, um mit Ärzten, Patienten und Entscheidern in einen Dialog zu treten. Wie muss sich die Kommunikationsarbeit der MedTech-Unternehmen vor diesem Hintergrund verändern? Der Kommunikationskongress präsentiert Praxisbeispiele und bietet Lösungsansätze.

Referenten sind unter anderem die Unternehmensvertreter Iris Herwald-Schulz von pfm medical, Axel Wieczorek von Johnson & Johnson Medical, Rechtsanwalt Dr. Ulrich Reese von Clifford Chance sowie die Kommunikations- und Marektingexperten Dr. med. Ingo Carl (dr. carl gmbh), Peter Höbel (crisadvice), Dr. Thorsten Hofmann (Quadriga Hochschule), Sybille Kircher (Nomen), Ingo Lauter und Dr. med. Susanne Rödel (Spirit Link Medical). Auf der Vorabendveranstaltung am 4. Juni 2012 spricht Social Media-Experte Christoph Bornschein zu „Trends in den Sozialen Medien – und was sie für die Unternehmenskommunikation bedeuten“.

Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin 2012: Neueste Erkenntnisse zu Stammzellforschung und Bluthochdruck

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Stuttgart – Die Deutsch-Rumänische Akademie verleiht den mit 8000 Euro dotierten Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin dieses Jahr an zwei Mediziner: Dr. med Sebastian Arnold vom Universitätsklinikum Freiburg hat einen Schlüsselfaktor identifiziert, um Herzmuskelzellen aus Stammzellen zu gewinnen. Vor allem die frühen Schritte der Entwicklung wurden bisher nur unzureichend verstanden. Dr. med. Philip Wenzel von der Medizinischen Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhält den Preis für seine Forschung zur Entstehung von Bluthochdruck und den daraus folgenden Therapieempfehlungen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) in Wiesbaden statt.

Bei einem Herzinfarkt oder einer Herzmuskelentzündung gehen Teile des Herzmuskels zugrunde. Das menschliche Herz könne sich nur sehr unzureichend aus sich selbst heraus regenerieren, erklärt Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vorsitzender der Jury des Paul-Schölmerich-Preises. Bei einem 25-jährigen Menschen ohne vorliegende Herzerkrankung erneuern sich etwa 1,5 Prozent der Herzmuskelzellen jährlich, beim 75-Jährigen nur noch 0,45 Prozent. „Eine Zelltherapie mit aus Stammzellen gewonnenen Herzmuskelzellen könnte zerstörtes Herzmuskelgewebe wieder aufbauen“, so Meinertz. Allerdings ist es Forschern bisher nicht gelungen, Kardiomyozyten effizient aus Stammzellen zu erzeugen.

„In der ausgezeichneten Arbeit aus Nature Cell Biology ist es dem Team um Dr. Arnold erstmals gelungen, diese Differenzierung zu verbessern“, begründet die Jury der Deutsch-Rumänischen Akademie ihre Wahl. Die Forscher entdeckten ein Eiweiß, dass embryonale Stammzellen benötigt, um das Kardiomyozyten-spezifische Programm zu aktivieren. Es handelt sich um den sogenannten Transkriptionsfaktor Eomesodermin.

Gleichwertig zeichnet die Jury eine zweite Publikation aus der Zeitschrift „Circulation“ mit dem Paul Schölmerich Preis aus. Die Forscher um Dr. Wenzel untersuchten, wie das Hormon Angiotensin II abgeschwächt und auf diese Weise Gefäßveränderungen und Bluthochdruck vermindert werden können. Denn Angiotensin II verursacht Entzündungen der Gefäßwand über Abwehrzellen und vermittelt so zeitweise Bluthochdruck. Indem die Forscher bestimmte Zellen des Immunsystems vernichteten, gelang es ihnen auch, die Wirkung von Angiotensin II dramatisch abzuschwächen. Bluthochdruck und gefährliche Gefäßveränderungen nahmen folglich ab. Die Ergebnisse bestätigen sehr eindeutig die Therapie mit ACE-Hemmern und AR-Blockern, stellen die Juroren fest.

Die Deutsch-Rumänische Akademie verleiht den Preis zum sechsten Mal. Damit verbunden sind jeweils 4000 Euro für die beiden Erstplatzierten. Außerdem würdigt die Jury die 2. und 3. bewertete Arbeit mit je einem Diplom und je 1000 Euro als entsprechende Nominierung. Mitglieder der Deutsch-Rumänischen Akademie sind 112 Professoren und andere Wissenschaftler von sechs Universitäten in Deutschland und sechs Universitäten in Rumänien. Dieses internationale Forum für Wissenschaften, Ethik, Theologie, Literatur und Kunst hat als wichtiges Ziel die Wiederbelebung, Entwicklung und Bündelung der traditionellen akademischen Verbindungen zwischen Deutschland und Rumänien. Die Preisverleihung findet auf dem 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) am 17. April 2012 um 15.50 Uhr in Halle 8 der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt.

2. Platz

Dr. med. Thomas Helbing
Abteilung Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Freiburg
Arbeit: „BMPER als Modulator der endothelialen Inflammation“(publiziert 2011 in „Blood“)

Sebastian Szardien
Assistentzarzt, Abteilug Kardiologie der Kerckhof-Klinik Bad Nauheim (Univ. Giessen) Arbeit: „Effekte von Granulocyten-Kolonie-stimulierende Faktor bei kardialer Hypertrophie“ (publiziert 2011 in European Heart Journal)

3. Platz

Dr. Andrea Olivia Ciobanu
Dozentin für Kardiologie der Universität für Medizin Carol Davila Bukarest, Abteilung für Kardiologie des Universitären Notfallkrankenhauses Bukarest
Arbeit:Rückbildung der linksventrikulären Dysfunktion durch antihypetensive Therapie mit verschiedenen Betarezeptorenblockern. (publiziert 2011 in Journal of Hypertension)

Digitale Chirurgie: Computer unterstützt Chirurgen bei Krebsoperationen im Gesichtsbereich

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Berlin – Die Wiederherstellung des Gesichtsschädels nach Krebsoperationen stellt sehr hohe Anforderungen an den Chirurgen. Er muss den Tumor restlos entfernen, dabei aber ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis anstreben. Die Einbeziehung von Computern und Bildsoftware bei der Planung und Durchführung der Operation hat die Ergebnisse deutlich verbessert, so ein Experte im Vorfeld des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Auf einer Pressekonferenz berichtet der Chirurg darüber, wie neuartige dreidimensionale Bildinformationen dabei unterstützen, fehlende Gesichtsanteile möglichst originalgetreu wiederherzustellen und beim Operieren zielgenau zu navigieren.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen müssen bei Krebsoperationen manchmal den Unterkiefer oder weite Teile des Oberkiefers und bisweilen des Gesichtes entfernen. Die Knochendefekte können heute zwar durch Transplantate aus Wadenbein, Schlüsselbein oder Darmkamm vollständig ersetzt werden. Die Patienten können später sogar mit Zahnimplantaten versorgt werden. „Um ein kosmetisch gutes Ergebnis zu erzielen, ist jedoch eine millimetergenaue Planung erforderlich“, erläutert Professor Dr. med. Dr. dent. Nils-Claudius Gellrich, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Um die Lage und Größe des Tumors zu bestimmen, stehen uns dreidimensionale Bildinformationen aus unterschiedlichen Geräten wie Gesichtsscanner, Computertomografie, Volumentomografie und Kernspintomografie zur Verfügung“, sagt der Chirurg: „Die Informationen zusammenzuführen und einen exakten Operationsplan zu entwerfen, war jedoch bisher sehr aufwendig.“

 

Eine neue Software erleichtert den Chirurgen jetzt die Planungsarbeit erheblich. Sie können nicht nur auf dem Monitor sehen, welche Bereiche des Gesichtsschädels sie entfernen müssen. Markierungspunkte, etwa auf einer zahngetragenen Schiene, erleichtern auch während der Operation die Orientierung. „Die Software hilft uns, den Tumor mit dem nötigen Sicherheitsabstand, einer Schicht gesunden Gewebes, zu entfernen, ohne zu viel gesundes Gewebe opfern zu müssen“, sagt Professor Gellrich, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). Auch das Transplantat, das den Defekt später füllen soll, könne exakt vor oder während der Operation angepasst werden. Beides wirke sich unmittelbar auf die spätere Gesichtsform des Patienten aus, die deutlich originalgetreuer gelinge. „Für unsere Krebspatienten bedeutet dies einen wesentlichen Gewinn an Lebensqualität“, betont der Experte. Zudem ist erstmals die digitale Weitergabe von Bildinformationen vom Chirurgen an weiterbehandelnde Ärzte, zum Beispiel Strahlentherapeuten oder Onkologen, möglich.

 

Die Chirurgen nutzen die Software auch bei der Behandlung des Morbus Basedow. Bei dieser Autoimmunerkrankung der Schilddrüse kommt es häufig zu einer massiven Gewebevermehrung in der Augenhöhle, die die Augen deutlich nach vorne verdrängt. Wenn Medikamente diesen Exophthalmus nicht verkleinern, kann eine Operation erforderlich werden. „Um den Raum hinter dem Augapfel sicher zu erreichen und eine gezielte Volumenentlastung des Augenhöhleninhaltes zu gewährleisten, müssen wir Augenhöhlenwände entfernen“, erklärt Professor Gellrich: „Die Software hilft uns hier, den besten Weg zu finden und Verletzungen und Fehlpositionen des Auges zu vermeiden.“ Über heutige und zukünftige Möglichkeiten in der computerassistierten Chirurgie informiert Professor Gellrich auf einer Pressekonferenz am 25.4.2012 im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) in Berlin.

 

Bei Veröffentlichung Beleg erbeten.

 

Literatur:

Rana M, Essig H, Eckardt AM, Tavassol F, Ruecker M, Schramm A, Gellrich NC.
Advances and innovations in computer-assisted head and neck oncologic surgery.

J Craniofac Surg. 2012 Jan;23(1):272-8.

 

 

 

Terminhinweise:

 

129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), 24. bis 27. April 2012, ICC Berlin

www.chirurgie2012.de

 

Kongress-Pressekonferenz: Chirurgie in Partnerschaft

Mittwoch, 25. April 2012, 11.30 bis 12.30 Uhr

Raum 42, ICC – Internationales Congress Centrum Berlin, Messegelände – Eingang: Kleiner Stern

Eines der Themen:

Digitalisierung der Chirurgie

Neue Möglichkeiten in der Implantat- und Gewebsversorgung im Gesicht durch 3-D

Professor Dr. med. Dr. dent. Nils-Claudius Gellrich

Kongresssitzungen zum Thema:

 

Plastische Rekonstruktion von Schädeldefekten

Mittwoch, 25. April 2012, 10.30 bis 12.00 Uhr

Salon 11/12, ICC Berlin

 

Profilplastik

Mittwoch, 25. April 2012, 14.30 bis 16.00 Uhr

Salon 11/12, ICC Berlin

 

Thementage

 

Forschung und Studien
Dienstag, 24. April 2012, 16.30 bis 17.30 Uhr, ICC-Lounge, ICC Berlin

Chirurgie in Partnerschaft
Mittwoch, 25. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, ICC-Lounge, ICC Berlin
Perioperative und Intensivmedizin
Donnerstag, 26. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, Saal 7, ICC Berlin
Organisation und Management
Freitag, 27. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, Saal 7, ICC Berlin

Live-Präsentation von CAM-Lösungen für die Medizintechnik

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Ein wichtiger Bestandteil der Roadshow „Medizintechnik für Metallzerspaner“ sind Live-Vorführungen. Sie zeigen den Teilnehmern in der Praxis, was zuvor in Vorträgen erörtert wurde. Mit dabei ist auch die Open Mind Technologies AG mit der CAM-Software Hypermill.

Medizintechnik für Metallbearbeiter

Gesundheitswesen, Medizinsysteme, Medizintechnik, Messen, Termine0 comments

Roadshow mit 11 Fachvorträgen und Live-Vorführungen

Geballtes Know-how erwartet die Teilnehmer der Roadshow „Medizintechnik für Metallbearbeiter“, die die Fachmagazine MM MaschinenMarkt und DeviceMed im Juni an drei Standorten veranstalten. Neben elf Fachvorträgen entlang der gesamten Prozesskette zur Fertigung von Implantaten und Instrumenten gibt es in Vorführungen Ausschnitte aus der Fertigung live unter Span zu sehen. Geographisch ausgewogen verteilt macht die Roadshow am 12.6. in Erlangen, am 19.6. in Bielefeld und am 26.6. in Schorndorf Station. Weiter hier:

econstra – KARRIEREFORUM

Allgemein, Consulting Trends, Karriere, Messen, Termine0 comments

Nur wer über spezifische Informationen verfügt, hat die Chance, sich bemerkbar zu machen und entscheidende Kontakte zu knüpfen. Das offizielle Karriereportal der econstra hilft dabei und bringt vom 25. bis zum 27. Oktober 2012 auf der Messe Freiburg ausstellende Unternehmen ins Gespräch mit Fachkräften und Nachwuchstalenten. Professionelles und persönliches Netzwerken lautet die Devise. Und damit unterstreicht das Karriereportal die Konzeption der econstra, die als erste Fachmesse ihrer Art nicht nur Präsentationsfläche schafft, sondern ebenso vernetzen möchte.

Das Karriereforum, dass jedem die Chance gewährt, Kontakt zu knüpfen und sich fachlich auszutauschen, bietet die Möglichkeit, sich mit einem Stand zu präsentieren. Auf über 600 m² kann man live erleben und selbst gestalten, was es heutzutage heißt, aktiver Netzwerker zu sein. Als Aussteller der econstra haben Sie die Möglichkeit, zwei kostenlose Stellenanzeigen zu veröffentlichen – sowohl im Netz als auch auf der Messe.

Alle Informationen finden Sie unter www.econstra.de.

INGENIEURBAUTAGE 2012

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Die Fachausstellung für Ingenieurbau econstra wird bereichert durch die parallel stattfindenden INGENIEURBAUTAGE 2012, die in den Konferenz- und Veranstaltungsräumen der Messe Freiburg zum ersten Mal eine theoretisch fundierte und praktisch orientierte Vortragsreihe ins Leben rufen. Der Zukunftsmarkt Ingenieurbau hat damit eine neue und innovative Plattform. Die Ingenieurbautage sind Deutschlands erster Fachkongress, der sich umfassend mit den Themen des Ingenieurbaus und der Bauwerksinstandsetzung befasst und Ingenieure, Architekten wie auch Bauleistende anspricht.

Vom 25. bis zum 27. Oktober 2012 werden anerkannte Fachleute aus dem In- und Ausland thematische Schwerpunkte des Ingenieurbaus und der Bauwerksinstandsetzung erläutern. Die vielseitigen Facetten des Bauingenieurwesens stehen im Zentrum hochkarätiger Vorträge und praxisnaher Schulungen. So zielt die Veranstaltung nicht nur auf die Vermittlung profunden Fachwissens ab, sondern auch auf die Demonstration anwendungsorientierter Methoden. Ingenieurbauwerke in ihrer ganzen Vielfalt und damit einhergehend sämtliche Verfahrenstechniken sowie Erzeugnisse sind im Fokus des Geschehens und garantieren den fachspezifischen Charakter der Veranstaltung.

Entsprechend wichtig ist es, an den INGENIEURBAUTAGEN 2012 teilzunehmen. Die Kartenbestellung hierfür ist ab Mai 2012 möglich. Für Bestellungen, die bis zum 31. Juli 2012 eingehen, wird einFrühbucherrabatt von 20 Prozent gewährt!

Im Zeichen von Zukunft und Nachhaltigkeit geben die INGENIEURBAUTAGE 2012 nicht nur einen Einblick in die fachlichen Aspekte von Ingenieurbau und Bauwerksinstandsetzung, sondern diskutieren ebenso die Notwendigkeit qualifizierter Nachwuchskräfte. Profunde Aus- und Weiterbildung sowie die damit verknüpfte Rolle von Ausbildungsinstitutionen und Fachverbänden werden zum einen thematisiert, zum anderen mittels der angegliederten Jobbörse praktisch in Angriff genommen. Die INGENIEURBAUTAGE 2012 sind dementsprechend auch eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung der Ingenieurskammer!

Weitere Informationen finden Sie unter www.ingenieurbautage.de.

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